Geschichte der Parkanlage

Ursprünglich war Wemeldinge ein Dorf mit Bewohnern, die alle mehr oder weniger mit der Schifffahrt zu tun hatten. Durch seine Lage am Ende des Kanals durch Zuid-Beveland kam es zu einer großen Bekanntheit unter Angehörigen der Schiffer oder Handelsreisenden. Aus diesem Grunde war immer eine größere Bürgerschicht vorhanden, als in anderen vergleichbaren Dörfern von Zeeland. Durch Neubau des Kanals 1994 und Schließung der Schleusen gingen viele Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor verloren.

Um das Dorf mit neuem Geschäftsleben zu versehen, nutzte man die Möglichkeiten des Wassersports und förderte Unternehmen, die sich mit Tourismus beschäftigten. Es wurden Campinganlagen eingerichtet und wo ursprünglich Austernbänken waren, entstand der "Villapark - de Oesterbaai".

Reste dieser Austernbänke kann man noch heute bei Niedrigwasser zwischen dem Villapark und dem Dorf Kattendijke im Wasser der Oosterschelde sehen. Außerdem kann man auch noch die Reste eines kleinen Fluchthafens betrachten.

Durch die seinerzeitigen Landschaftsbauentwickler der Oesterbaai wurde sich bewusst für abwechslungsreiche bunte Häuser entschieden, die in 4 Bauphasen errichtet wurden. Die ersten drei Phasen beinhalten freistehende "Deltahäuser" und die Doppelhäuser "Gamma". Beide Typen wurden nach den modernen Baunormen für ständig bewohnte Wohnhäuser gebaut. Dadurch sind sie groß- zügig und mit allem Komfort versehen entstanden. Die 4. Phasehäuser - direkt am Innendeich - sind deutlich anders gebaut, haben aber auch den gleichen verspielten Charakter.

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